Katharina Wolff

Katharina Wolff ist promovierte Verhaltensökologin mit 12 Jahren Feldforschungserfahrung in ostafrikanischen Savannen-Ökosystemen. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung hat sie mehrere Langzeitstudien zu Raubtierverhalten und Tierwanderungen durchgeführt und veröffentlicht.

Katharina Wolff studierte Biologie an der Universität München und promovierte 2012 über Bewegungsmuster und Habitatnutzung von Geparden in der Serengeti. Sie verbrachte insgesamt sechs Jahre in Feldcamps in Tansania und Kenia, wo sie Raubtiere mittels GPS-Telemetrie und direkter Beobachtung untersuchte. Ihre Forschung wurde in renommierten Fachzeitschriften wie African Journal of Ecology und Behavioral Ecology publiziert. Katharina hat als wissenschaftliche Beraterin für mehrere Dokumentarfilmprojekte gearbeitet und kennt die subtilen Verhaltensunterschiede zwischen gewöhnten und wirklich wilden Tieren aus jahrelanger systematischer Beobachtung. Sie ist Expertin für die ökologischen Mechanismen, die saisonale Tierbewegungen steuern, und kann präzise erklären, warum Sichtungsraten zu verschiedenen Jahreszeiten variieren. Katharina ist Mitglied der Society for Conservation Biology und der International Society for Behavioral Ecology. Sie hält regelmäßig Gastvorträge an Universitäten über Wildlife-Tourismus und dessen Auswirkungen auf Tierverhalten. In ihren Artikeln vermittelt sie komplexe verhaltensökologische Zusammenhänge in verständlicher Form und hilft Safari-Gästen, Tierverhalten richtig zu interpretieren statt nur zu fotografieren. Ihr Schreibstil ist wissenschaftlich fundiert, aber zugänglich, und sie legt Wert darauf, dass Leser verstehen, warum Tiere tun, was sie tun. Ein typischer Artikel: Die Wasserloch-Strategie: Warum Trockenzeit-Safaris 70% mehr Großwild-Sichtungen bringen - die ökologische Erklärung.